"Team Kooosch" Spielrundenblog - Folgt dem Drachenhals!

Berichtet von eurer Phileasson-Spielrunde!
Jyivindar
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Re: "Team Kooosch" Spielrundenblog - Folgt dem Drachenhals!

Beitrag von Jyivindar » 16.09.2021, 10:17

Abend 21 - Spielbericht

Fasar, Mitte Efferd des Jahres 1008/1009 nach Bosparans Fall

Aus dem Reisebericht Thorgrimm Faenwulfsons, Adeptus Maior der Akademie der vereinten Künste von Schwert und Zauberstab - Kaiserlich Garethisches Lehrinstitut der angewandten kombattiven Magie, vom Schwert und Stabe zu Gareth (vormals Beilunk), der Herrin Rondra und der Herrin Hesinde zum Wohlgefallen:


Die Stern von Silz. Diesen Namen trug die Nussschale, auf der ich nach der Schlacht mit dem Mactans erwachte. Dieser niederhöllische Stirnreif hatte mich ausgeknockt und jetzt saß ich auf diesem Wrack, dass uns gen Efferd(Westen) trug. Der Foggwulf beteuerte immer wieder, dass er uns sicher nach Khunchom bringen würde. Daran zweifelte auch keiner unserer Ottajasko und doch verschafften uns unsere schwindenden Vorräte Kopfzerbrechen. Yeto machte fast einen Freudensprung und pries zuerst Phex und dann Efferd, als Burian Schnur und Angelhaken aus seinem Habe zog. Was soll ich sagen, der Nostrier trug die Flunder zu Recht in seinem Wappen und er wusste mit der Angel umzugehen.

Nachdem Anastasia wieder vollständig genesen war, unterhielt sie sich oft mit dem Forscher Elgor. Ynu und Shaya kümmerten sich um Eigor, damit auch er wieder zu Kräften kam. Irgendwo vor Maraskan liefen wir eine Insel an, um unsere Wasservorräte aufzufüllen und die ganze Zeit beschäftigte uns die neue Prophezeiung. Wer war dieser jene, der wahr sprach im Basar zu Fasar. Da traf es sich gut, dass Elgor ebenfalls nach Fasar zu seinem Bund des roten Salamanders wollte. Noch war ich unschlüssig, ob ich diesen Bund für Alchemisten oder Giftmischer halten sollte.
Nach namenlosen dreizehn Praiosläufen erreichten wir den Hafen von Khunchom. Endlich konnte ich wieder festen Boden unter meinen Füßen spüren. Aves zum Dank, kannte ich mich noch etwas aus in der Stadt. Noch im Hafen klärten wir mit Asleif einen Treffpunkt und die meisten unserer Ottajasko zog es zum erhabenen Mhanadi. Diese luxuriöse Unterkunft hatten wir uns verdient nach all den Strapazen. Doch mich zog es zunächst zur Dracheneiakademie. So wie ich aussah und so wie ich roch, konnte ich mich dort nicht blicken lassen. Dasselbe musste sich auch der Hauswart der Akademie gedacht haben, als er mich eintreten sah. Der phexische Geselle änderte jedoch seine Meinung, als er meinen klingenden Beutel hörte. Etwas später hatte er mir ein neues Reisegewand und einen Turban eingepackt. Bevor ich ging, bat ich ihn noch um eine Audienz bei Ihrer Spektabilität Khadil Okharim und er wollte sehen, was er erreichen konnte. Danach suchte ich eines der Badehäuser auf und zu guter letzt noch einen Bader. Mir schien, Rahja meinte es gut mit mir, als ich geschiegelt und gestriegelt im erhabenen Mhanadi aufschlug.

Unsere Ottajasko musste hier einiges an Aufsehen erregt haben, als sie in diesem Etablissement so verfilzt und stinkend wie wir waren dort einmarschiert sind. Ich stellte mir vor, wie der halbnackte und vorlaute Raluf hereinkam und vermutlich die Schale mit Zitronenwasser, dass zum Händewaschen gedacht war, einfach austrank. Ein ebenso luxuriöses, wie oppulentes Mahl krönte diesen Abend und ich fiel todmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen zog jeder seiner eigenen Wege. Asleif wollte unsere Nussschale loswerden und sie im Idealfall gegen Pferde oder Kamele tauschen. Raluf und Ynu wollten ihn begleiten. Eigor war nicht zu sehen, vermutlich erholte er sich immer noch von seinen Wunden. Olja lies sich auch nicht blicken. Was unsere Hexe wohl wieder im Schilde führte. Yeto und Anastasia wollten zum Kortempel und Burian, wer hätte es gedacht, wollte zum Tempel seines Gottes. Mich selbst zog es nochmal zur Akademie, nachdem mir ein Bote seiner Spektabilität eine Audienz zugesagt hatte. Ich unterhielt mich verhältnismäßig lange mit Khadil Okharim, der meinen Ausführungen neugierig lauschte. Danach stöberte ich noch in der Bibliothek und erwarb noch ein Buch für meine Sammlung. Den Rest des Tages ließ ich mich durch die Stadt treiben. Beim Abendmahl berichteten mir meine Gefährten, was ihnen wiederfahren war. Burian hatte der Tag in Andacht und Stille sichtlich gut getan. SO ruhig und gefasst wirkte er schon lange nicht mehr. Yeto und Anastasias Besuch bei den Kordienern schien auch sehr erfolgreich gewesen zu sein. Sie hatten beide eine Lehrstunde erhalten und obwohl Yeto zum Schluss selbst dozierte, machte Anastasia angeblich die bessere Figur. Nach Yetos Erzählung schlüpfte sie aus ihrem Ballkleid, nahm das Gladius und verpasste dem Geweihten einen Schlag, der ihn glatt zu Boden gehen ließ. Langsam pfeift sie wohl auf ihre pazifistische Einstellung und am Ende wird noch eine Schwertmeisterin aus ihr. Asleif hatte noch kein Glück mit dem Schiff, jedoch blieb er zuversichtlich. So endete ein weiterer Tag im absoluten Luxus.
Der nächste Tag verflog förmlich. Ich war bei den Beilunker Reitern und gab zwei Sendungen auf, die meine Geldkatze ziemlich erleichterten. Ein Brief ging an Meister Foslarin und ein Paket mit meinen gelesenen Büchern sandte ich nach Thorwal. Danach zog es mich wieder einmal in den Hafen. Auf dem Weg traf ich auf Anastasia, die mich begleiten wollte. Noch ehe wir den Hafen erreichten, bog ich Richtung Praiostempel ab. Auf dem Praiosplatz sahen wir einen Soldaten der Perlenmeerflotte, der offensichtlich Steckbriefe rumzeigte. Ehe ich ihm ausweichen konnte stand der Mann schon vor mir, hielt mir einen Steckbrief Burians unter die Nase und fragte mich im Koscher Dialekt, ob ich diesen Mann kennen würde. Ich antwortete wahrheitsgemäß, als er mir ins Gesicht sah. Er fuchtelte mit einem weiteren Steckbrief und rief laut: „Das seid ihr“. Ich konnte nicht mehr reagieren, als er die Arme hochriss und mich umarmte. Dann erklärte er sich. Als ihr Schiff angegriffen wurde, war er einer armen Teufel, die unter Kodnas Hans Räder gekommen waren und doch hätten Burian und ich ihm das Leben gerettet. Wir hätten ihn nicht nur geheilt, sondern auch für ihre Freiheit gestritten. Vage konnte ich mich an den Vorfall erinnern, doch sein Gesicht war mir völlig fremd. Ich lud ihn zum Abendessen in den erhabenen Mhanadi, damit er auch Burian treffen konnte. Den restlichen Nachmittag verbrachte ich im Hafen und dem Praiostempel. Beim Abendessen dankte der Koscher Seemann auch Burian überschwänglich und steckte mir ein Schreiben zu. Wenn ich in seiner Heimatstadt Nadoret wäre, sollte ich dieses Schreiben einem Hauptmann Nirulf geben. Er selbst würde bald wieder in See stechen. Nachdem er gegangen war, rief Burian nach Yeto. Er überreichte ihm den alten Schild, den er im Tangfeld gefunden hatte. Er hatte ihn ausbessern und neu bemalen lassen. So gerührt hatte ich auch Yeto lange nicht mehr gesehen. Burian hatte das Boronsrad und Yetos Wappen als Motiv gewählt. Was Burian jedoch für sich behielt, waren seine blitzenden Waffen. Scheinbar hatte er auch diese ingerimmsgefällig behandeln lassen. Dann stieß der Foggwulf die Tür auf. Sichtlich erfreut verkündete er, dass er die Schaluppe verkauft hatte, uns Pferde besorgt und Phex ihm so hold gewesen war, dass die Zeche auf seinen Nacken ginge. Jedoch würden wir bereits morgen uns einem Trupp Zahoris anschließen und gen Fasar ziehen würden.
Ich hatte den Eindruck, dass die Mannschaft des erhabenen Mhanadis recht froh waren, als wir am nächsten morgen abreisten. Dunkle Erinnerungen keimten in mir auf, als wir den Rand der Gor passierten, doch es blieb bei den Erinnerungen. Kein ungewolltes Intermezzo störte unsere Reise und so erreichten wir nach knapp zwei Wochen die Stadt Fasar. Die Altehrwürdige präsentierte sich uns in voller Pracht und doch warnte uns Elgor am laufenden Band vor den Gefahren der Stadt. Immer wieder wurden die unterschiedlichsten Baustile von hohen Türmen unterbrochen, die wiederum mit Brücken verbunden waren. Elgor erklärte uns, dass die Brücken der Oberschicht vorbehalten war, damit sie nicht in die gefährliche Unterstadt Fuß setzen mussten. Die Bettler demonstrierten uns eindrücklich, was Elgor meinte. Viele Bettler bedrängten uns, doch als Burian einen bezahlt hatte, gaben sie alle den Weg frei. Geschäftiges Treiben herrschte am Stammsitz des roten Salamanders. Direkt gegenüber thronte die Akademie von Thomegg Atherion. Laut Elgor hatten die beiden Häuser den Markt für Alchemistische untereinander aufgeteilt. Der Tangforscher verschaffte uns Unterkunft, wobei Anastasia in einen anderen Trakt des Gebäudes geführt wurde, währrend wir wohl im Gesindetrakt unterkommen würden. Nachdem wir unser Quartier bezogen hatten, besuchten wir Anastasia, die in einem Studierzimmer hausen durfte. Ihr Vorgänger hatte auch ein ziemliches Chaos hinterlassen. Drei mit Zajadzeichen versehene Fläschchen weckten Anastasias Interesse. Wir brauchten eine ganze Weile, bis wir den Phexischen Code geknackt hatten, doch als wirdie Lösung hatten, hielt unsere Gräfin eines der potentesten Mittel Deres in Händen – Theriak, die Lebensenergie Sumus, wenn ich mich recht erinnerte. Schnell holte die Gräfin ihre Topfpflanze hervor und begann ein recht merkwürdiges Ritual. Voller Neugierde beobachteten wir sie, was sie da tat. Sie zeichnete einige Symbole auf den Boden, platzierte eine Schüssel auf den Zeichen und füllte einige Ingredienzien in die Schüssel. Am Schluss mischte sie eine nicht unbeträchtliche Menge Blut hinzu und setzt ihre Pflanze hinein. Nun begann sie, etliche Formeln zu murmeln und zu skandieren. Sie hob die Pflanze aus der Schüssel. Blut rann an den Wurzeln hinab. Wieder einmal fühlte ich Unsicherheit in meinem Herzen, als sich die Pflanze zu bewegen schien.

Jyivindar
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Re: "Team Kooosch" Spielrundenblog - Folgt dem Drachenhals!

Beitrag von Jyivindar » 16.09.2021, 10:32

Zusammenfassung des 21.ten Abends und ein paar Gedanken

Im großen und ganzen hatte hier mein Urlaub mit hinein gespielt und ich habe überraschend wenig vorbereitet.
Ich konnte nicht sicher sagen, ob die Gruppe nur Khunchom abklappert oder ob man direkt weiterreist oder ob sofort Fasar angesteuert wird.
Ich kann halt keine 2 Großstätte an einem oder 2 Tagen vorbereiten.

Daher habe ich mich auf Khunchom konzentriert (ist ja nur eine Randnotiz eigentlich) und habe meine Gruppe hier mehrere Tage gegönnt um sich auszutoben und machen zu können, was sie alle wollen.
Als Hintergedanken hatte ich, dass sich die Gruppe in Fasar auf das Rennen und co konzentrieren soll und nicht ewig irgendwelches Zeug noch machen wollen, das seit x Sitzungen aufgeschoben wurde.

- Das Rätsel kam gut an, 15 Minuten Beschäftigung wie bei einem Escape-room. Kam gut an.
- Kleine Kartenziehung bei den Zahoris unterwegs um ein anderes Abenteuer anzuteasern sorgte für Verwirrung^^
- Endlich konnte die Topfpflanze in Fasar zu einem Alraunigen Wurzelsepp erweckt werden - ein QS6 Alrauniger Homunculus!
ich meine.. 3-4-5 usw. hätten es auch getan, aber wie oft kommt schon eine Gruppe in den Genuss so etwas überhaupt mal zu machen. Und dann die übetriebenen DSA5 Regeln dazu.. also die stimmen einfach nicht. Anders kann ich es nicht sagen.
Somit gabs das Rätsel und die Gruppe hat spontan nen bissi Theriak in die Hand bekommen um dieses Ritual durchführen zu können. So, und gut iss. Hätte auch alles andere geben können, aber es darf ja auch mal was ausgefallenes sein und das Thema ist erledigt.
Als Krönung gab es dann ein Bild von ihr und der Alraune, das ich vor einigen Monaten habe anfertigen lassen in ausgedruckter Form + Rahmen. Wäre fast zu Tränen gekommen vor Freude :-)

Großartige Tipps kann ich für die Etappe nicht geben, da es nicht wirklich Plot-relevant ist.
Oh einen: Hier und da mal ein "Entspannungsabend" um dies und das zu erledigen ohne Druck ist wirklich eine Bereicherung. Die Charaktere haben alle sich selber austoben können ohne Zwang und es war einfach unterhaltsam. Keine große story, hier und da das Flair der Stadt und Aventuriens aufsaugen und geniessen. War nen Guter Abend.

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Re: "Team Kooosch" Spielrundenblog - Folgt dem Drachenhals!

Beitrag von Jyivindar » 16.09.2021, 10:34

7. Wie der Wind der Wüste - Abend 22 - Vorbereitungen

Abenteuer: A173.7 - Wie der Wind der Wüste
Schauplatz: Tag 1 in Fasar
Grobe Plaung: Fasar - vermutlich Infos sammeln bis kurz vor dem Rennen usw..

Materialien für den Abend
- Zum Anfassen: paar Bilder der Stadt. Stimmungsbilder
- Handouts: keine
- Musik: Orientalische Musik

Allgemeines zu diesem Abenteuer

Der Abend hatte zwar lange Vorbereitung, die aber außschließlich in meinem Kopf stattgefunden hat.
So richtiges Zusammenschreiben von Ideen und co war diesesmal wirklich sehr minimalistisch.
Hier hat mir das RL einen Strich durch die Rechnung gemacht in Form von 6 Ster Holz, die verräumt werden wollten und ich musste platt von den Tagen zuvor den Spieleabend in 3-4 h etwas stichpunktartig zusammentragen. Darunter kamen noch Sachen wie eine Informationssuche zu Fasar und den Propheten.

Grobe Planung sah vor, dass die Spieler die dreckige und unbarmherzige Seite von Fasar kennen lernen sollen.
Flair des Marktes, das Gedränge, paar Sehenswürdigkeiten usw.
Habe mir einfach nen Haufen Szenen Stichpunktartig zusammen geschrieben, die vielleicht passieren können.
Bei den Prophezeihungen habe ich mich an die Zusammenschrift aus dem Downloadbereich hier gehalten.

Es sollte noch Rafim vorkommen (Staub und Sterne), der bei uns in der Gruppe ein sehr Hohes ansehen hat.

Oh, und für unseren Söldner habe ich mir was schickes überlegt wegen den Sandoras Rahjas - Figürchen.
Ihm habe ich letztes mal eines dieser Teile gegeben, da er der Charakter ist mit der größten .. humm.. höchsten Anzahl an Besuchen in diesen Tempeln. Auch, weil er mit Lenya eine Art Beziehung hat und tatsächlich vor hat diese zu heiraten - nach der Reise.
Und was machte er letzte Sitzung? Verkauft das Teil einfach so für 100 Dukaten (die dann zu Staub zerfallen ist) und kümmert sich einfach nicht weiter drum.
Das habe ich vor etwas zu vergelten - dummerweise findet man keine Hintergrundinfos dazu. Aber ich lass mir da was einfallen :twisted:

Jyivindar
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Re: "Team Kooosch" Spielrundenblog - Folgt dem Drachenhals!

Beitrag von Jyivindar » 21.10.2021, 08:04

Abend 22 - Spielbericht

Ist in Vorbereitung

Jyivindar
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Re: "Team Kooosch" Spielrundenblog - Folgt dem Drachenhals!

Beitrag von Jyivindar » 21.10.2021, 08:05

Zusammenfassung des 22.ten Abends und ein paar Gedanken

Suche nach dem Propheten
Hier empfehle ich der Gruppe nicht sofort am Ersten Tag DEN Propheten aufs Auge zu drücken sondern alle möglichen anderen Seher und Weissager vorzustellen. Falsche Fährten sind hier wirklich eine gute Sache. Habe das Kennenlernen Ben Aram's auf den 2.ten oder 3.ten Tag gelegt.
Berengar war schön auszuspielen. Die Gruppe ist sofort auf ihn angesprungen und durch einen Zufall (hust) haben die sich in einem Teehaus zu Tanz und Wasserpfeife gegenüber einem netten kleinen Lokal niedergelassen, in das man Berengar im Laufe des Abends hineingehen sieht (Zur Blauen Rose^^).
Macht euren Spielern bewusst, dass die Propheten nicht der Reihe nach herumstehen und warten, dass man sie anspricht. Es ist auch nicht immer jeder rund um die Uhr da (auch wenn die Chancen dafür recht hoch sind eigentlich) und man kann nicht jedem Lauschen und an einem Tag ist alles wirklich nicht zu schaffen. Beschreibt die massiven Ausmaße des Basars und das Gedränge etc.
Leute die Sachen sagen ala "ich schaue mir alle Propheten einmal an - fällt mir einer besonders auf?" - ausbremsen. "ja. Jeder, den du heute aufsuchst hat seine Besonderheiten. Aber du schaffst einfach nicht allen zuzuhören. Du brauchst vielleicht noch 2-3 Tage dafür" - so(!) weitläufig ist der Basar.

Motivation den Bettlern zu helfen
Tjah.. das war so ne Sache. Die Gruppe hat herausgefunden, dass die Vorbereitungen fast fertig sind. Sie haben den gefunden, der Wahr spricht und... jetzt? Immer wieder die Prophezeihung ins Spiel bringen "erfüllt des Träumers Visionen."
Hebt hervor, dass die Gruppe sich bei der Unternehmung beteiligen soll. Irgendwie war das meiner nicht ganz so klar, egal wie oft ich es angedeutet und durch die Zeilen angebracht habe. Dann Holzhammer methode und Phileasson sagen lassen: "Die Aufgabe lautet, dass wir dabei helfen sollen. Also machen wir das auch bei swafnir"
Die Gruppe hat auch sehr viel springen lassen und somit ist der Zug durch die Wüste eigentlich schon fast gesichert.
Warum also noch ein Wettstreit?
Das ist eine gute Frage. Bei wirklich reichen Gruppen ist das ganze nurnoch optional. ggf. hier die Anzahl der Kamele erhöhen und immer wieder darauf hinweisen, dass wohl keiner eine Ahnung hat, wie das ganze ablaufen wird.
Nehmt euch Zeit dafür dass Ben Aram die Route und die Vorbereitung erklärt. Je mehr Kamele, desto eher werden wir erfolgreich sein. Jedes einzelne kann über Leben und Tod entscheiden.

Fasar
Homebase: Ja, den Luxus hatten wir. War nützlich um die Spieler nicht zu sehr zu überfordern mit "wo ist dein Gepäck, wer passt darauf auf usw." Wollte ich einfach nicht.
Bei uns konnte ich Aufgrund einiger Anpassungen und der eingebauten Errettung eines Mitglieds der Communio Rubio-Salamandris deren Gebäude als unseren Stützpunkt etablieren. Zusätzlich ist unsere Gräfin aus Norburg und dort gibt es (noch) eine Niederlassung dieser Gilde. Somit war man um ein sehr gutes Verhältnis bemüht. Es gab Unterkunft, Verpflegung und auch eine Führerin.
Da wohl keine andere Gruppe über solch einen Hintergrund verfügt, würde ich hier vielleicht alte Bekannte einbauen und diese als kleinen Stützpunkt missbrauchen.
Gibt es auch das nicht, würde ich dennoch empfehlen zumindest einen halbwegs vertraulichen Führer einzubauen. Sonst werden die Mitglieder der Gruppe von Fasar verschluckt :-)

Zur Stimmung in Fasar
Beschreibt die einschüchternd hohen Türme, das bunte Leben in den Straßen, die Uralten Gebäude und daneben ein notdürftig errichtetes Zelt oder Lehmgebäude. Das beständige Gedränge, hier und da vielleicht mal ein Schrei aus einer Gasse der bald verstummt und man von der Menge weggetrieben wird. Bettler die getreten werden, das Rücksichtslose Verhalten der Menschen, das Pompöse der etwas höher gestellten Leute, das Treiben auf dem Basar, die unterschiedlichen Gruppierungen. Auf dem Basar kann man in die Vollen gehen! Die seltsamsten Händler aus allen Teilen der Welt, die Soldaten und Söldner die die wertvollen Waren bewachen usw.
Mein Magier wollte z.B. schon immer einmal einen fliegenden Teppich haben.. somit durfte er wenigstens einmal einen live sehen auf dem Basar.
Aus einem anderen Abenteuer habe ich mir einen Spielzeughändler ausgedacht, der grundsätzlich nur makabere Spielwaren anbietet.

Soll ich jetzt GANZ Fasar vorbereiten???
Alles auswändig lernen??? Nein. Das klappt nicht.
Der Spielleiter kann sich hier mit einem Führer aushelfen, der Touristen ala "einmal alles anschauen" entgegen wirkt. Es ist sonst echt ne sportliche Leistung alles wissen zu müssen. Lieber geziehlt Orte ansteuern, die auf die Gruppe passen könnten.
Sucht für jeden Helden also 2-3 passende, schicke Orte zum Besichtigen heraus und dann wars das.
Bei mir waren es das gerade ein Entstehung befindliche Haus des Roten Salamanders, Tempel der Radscha Uschtammar (+ Fakire^^), Ufer des Gadangs, ein schickes Teehaus, Basar, Orden zur letzten Ruhe, ein Triumphbogen und die Arena.
Es kommen für das nächste mal noch der Tempel des Praios dazu und vielleicht 1-2 andere Sachen.
Wenn all das nicht klappt, macht euch lieber eine Liste und tragt euch dort die gröbsten Eckdaten einiger Orte ein falls ihr eine entdeckerfreudige Gruppe habt.

Der Söldner und der Zorn Rahjas
Da unser Söldner Yeto sich manchmal auf einem "ich darf alles" Trip befindet, der durchaus gerechtfertigt ist aber auch dazu führt, dass er meint er kann alles machen und damit durchkommen, gabs diesesmal ein paar Konsequenzen. Die kleinen Rahjafiguren Sandoras waren als eine Anerkennung der Göttin an Ihn, weil er sich wirklich RP technisch sehr gut in diese Richtung entwickelt hat und viel gespendet und gegeben hat. Dann verkauft er diese Figur einfach weil 'brauche ich nicht'.
Puhh..beim Betreten des Rahjatempels gabs plötzlich Kopfschmerzen, Unwohlsein, und er wurde gebeten den Tempel zu verlassen. oO
am nächsten Tag hat er sich nochmal auf den Weg zum Tempel gemacht und wollte wissen, wie er sich die Gunst Rahjas wieder verdienen kann.
Er soll beim Pferderennen teilnehmen und den zweiten Platz erreiten. Warum nicht der Erste? Na, beim zweiten gibts ein Shadif. Das wäre doch was schickes als Opfer ^^ Jedenfalls konnte er so Reshalia ai Djer Khalil kennenlernen. Ist ja auch mal was ^^
Dummerweise kann er zwar brauchbar reiten, aber nicht super gut. Also... hat er sich bei einem alten Freund zusammengetan (Rafim), der ihm einen Crashkurs gibt um sein Reitentalent ein paar Punkte anzuheben. Nur irgendwie erlebte er das Reiten nicht mehr so euphorisch wie früher...

Gastauftritt Lailath
Ja, die Elfe wollte ich auch noch verwurschten und so war sie in Fasar. Alles davor war für mich nicht passend und so habe ich die jetzt eingebaut. Angezogen von Seflanatil hat sie die Gruppe irgendwann aufspüren können. Mehr zufällig, sicher, aber ein Trupp Thorwaler ist in der Gegend auch nicht wirklich täglich.
Ihre Ankunft wurde bei den Spielern, die damals Todes-Alpträume hatten, mit neuen Varianten davon angekündigt. Der Söldner hatte z.B. einen Reitunfall :twisted:
In der Stadt hatte er immer mal wieder das Gefühl des "ich werde beobachtet". Dummerweise traf es wieder den Söldner als Träger Seflanatils XD
aber da sie nicht dumm ist, hat sie gewartet, bis der Söldner alleine war. Und das war genau dann der Fall, als er nach dem Besuch im Rahja Tempel total geknickt alleine zurück ist und sich hingelegt hat um zu beten und zu schlafen.
Die Szene war dann grob so, dass Lailath unsichtbar (chamaelioni) zum Fenster hereingekommen ist, sich enttarnt hat und mit dem alten, rostigen Säbel den Söldner (nackt^^) zur Herausgabe des Schwertes aufgefordert hat. Das ganze verlief dann jedoch so, dass er den anderen Elfengeist + das gegebene Versprechen + den Kelch erwähnt hat. Ergo: hat die Elfin dann so aus dem Konzept gebracht, dass Sie wieder gegangen ist (wird aber in der Nähe bleiben)
Klingt jetzt etwas .. blöd.. aber es hatte schon sinn gemacht ^^

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